Kunstweg

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KunstOrte

Lich mit Kunst im öffentlichen Raum, zur Freude der Bewohner und als Anziehungspunkt für Touristen, dies ist das Ziel. Etwas soll bleiben, von den seit 2013 jährlich stattfindenden ‚Kunst in Licher Scheunen‘ Wochenenden. Die Veranstaltung hat mittlerweile eine große Anziehungskraft, aber nach nur zwei Tagen ist wieder alles vorbei. Daher entstand die Idee, dass jedes Jahr ein Kunstwerk im öffentlichen Raum geschaffen oder errichtet wird und sich Lich auf diese Weise zu einer ‚Kunststadt‘ entwickelt, die das ganze Jahr einen Besuch wert ist.

Ein kleines Komitee hatte die Organisation dieser sogenannten KunstOrte übernommen. Hausbesitzern, die Wände zur Verfügung stellen, oder für öffentlicher Plätze werden passende Künstler oder Stilrichtungen vorgeschlagen. Jeweils zwei Künstler werden um alternative Vorschläge gebeten. Durch Einbeziehung wechselnder externe Kunstsachverständige*r bei der Kunstauswahl, sollen unterschiedliche Kunstauffassungen berücksichtigt werden, auf dass viele Kunstliebhaber den Weg nach Lich finden. Die Stadtbewohner werden kontinuierlich über die Projekte informiert, und sind eingeladen den Prozess zu begleiten.

Der Erstling ist ein Wandgemälde, das Glück und Energie verheißt, denn dafür steht in der kurdischen Tradition der weiße Esel, der hier inmitten seiner Herde auf die Käufer des innerstädtischen Rewe-Markts schaut. Dieses Kunstwerk stammt von der Marburger Künstlerin Halise Adsan.

Das zweite Werk befindet sich an der Kreuzung Kolnhäuser Straße / Gießener Straße. Vier Zaunelemente wurden durch den Künstler Flowy farbenfroh gestaltet.