Kunst in Licher Scheunen

zum Tag des offenen Denkmals

09. und 10. September 2017

 

mit "kulinarischem Marktplatz" von Lich erleben e.V.

 Samstag, 09.09.2017, 11-20 Uhr

Sonntag, 10.09.2017, 11-18 Uhr 


SPONSOREN          RESTAURANT-EMPFEHLUNGEN          ANSPRECHPARTNER

 

RÜCKBLICK AUF VERGANGENE VERANSTALTUNGEN:

2016          2015          2014          2013


Ausstellungseröffnung :         Samstag, 09. September 2017, 10.30 Uhr

Ort:                                             Güterumschlaghalle  Lich, Bahnhofstraße 8

Eröffnung:                                 Dr. Asfa-Wossen Prinz Asserate

Grußwort:                                 Bürgermeister Bernd Klein

Musik:                                        Stefan Geiger


Download
Plan "Kunst in Licher Scheunen 2017" DINA3
Plan mit Info A3.pdf
Adobe Acrobat Dokument 882.6 KB

GALERIEN

 

Edition noir

Bodo W. Klös, Radierungen und Zeichnungen

Günther Hermann, Radierungen

Bernhard Siller, Buchstützen

www.edition-noir.de 

 

Galerie auf dem Schiffenberg (Gießen) 

Ingrid Freitag 

Armin Müller-Stahl, u.a.

www.galerie-auf-dem-schiffenberg.de 

 

Galerie Peter Seharsch

Peter Seharsch, Landschaften, Blumen, Abstrakt 

www.galerie-peter-seharsch.de 

 

Ruken`s Galerie

Künstler der Galerie

www.rukens-galerie.de 

KÜNSTLER

 

3Steps, Urban Street Art

www.3steps.de 

 

Thomas Conert, Gemälde

Heidi Cronauer und Dr. Katja Anton Cronauer

Trans*fabelhafte Tierwelten, www.transfabel.de 

 

Karin Dickel-Jonasch, Scherenschnitte

http://papercuts-online.com/

 Christof Wackernagel, “Hieroglyphen-Bilder”. 

www.christofwackernagel.de/hieroglyphics 

 

Jan M. Dondeyne, Gemälde und Skulpturen

www.dondeyne.de 

 

Julia Franz, Tiffany-Glas-Kunst

Facebook: JuliaFranzGlasKunst

 

Elisabeth Friedrich,  Schmuck aus Südafrika

www.finejewellery-southafrica.de 

 

Norbert Grimm, Druckgraphik, Radierung

www.ateliergrimm.artists.de 

 

Vera Hienz, Skulpturen und Plastiken

 

Beate Hodapp, Malerei

www.auf-dem-hohenstein.de 

 

Christine Hoh, Calligraphien 

 

Peter Hromek, gedrechselte Gefäßskulpturen

Salz- Pfeffer- und Gewürzmühlen 

www.salzundpfeffermuehlen.de 

 

Susanne Jakobs, Malerei und Grafik

www.jakobs-bilder.de 

 

Karl Anton Koenigs, KAKVERSUM

www.kakingkong.com 

 

Vitalis Kubach,Edelstein und Schmuckdesign, "Stones to remember"
www.vitaliskubach.de 

 

Josef Krahforst, Malerei 

 

LIchtWege, Bilder und Skulpturen weißrussischer Künstler

www.lichtwegeX@email.de
Evangelische Kirchengemeinden Villingen/Nonnenroth

Ulla Litzinger, Arbeiten aus Porzellan

www.porcelain-litzinger.com 

 

Dorothea Rosalie Merz, Malerei u. Postkarten

www.rosalies-farbwelten.de 

 

Daniel Amadeus Michel, Skulpturen

www.dam-kunst.de 

 

Barbara Müller, Keramik

mb-keramik.de 

 

Ronja Müller, Nadel und Herz

www.ronjamueller.de 

 

Frau Nancy,  Pop-Art Malerei

www.frau-nancy.de 
 

Natascha Pranz, Matthes von Oberhessen

 

P. Ogonjok, poetisch-philosophische Performance  

www.offensive-ogonjok.de 

 

Jonas Piontek, Gewitterjagd

www.gewitterjagd.net 

 

Uwe Rausch, Foto-Assemblagen

www.foto-rausch.de 

 

Nadja Recknagel, Skulpturen

www.nadjarecknagel.de 

 

Eberhard Richter

Lich u. Umgebung Kohlezeichnungen + Postkarten

www.eberhard-richter.de 

 

Ursula  Rickert-Rieb, drahtige Figuren

www.drahtige-figuren.de 

 

Silvia Roedler, Skulpturen aus Holz

www.silvia-roedler.de 

 

Gottfried Römer, Paintos

www.painto.de 

 

Markéta Roska, Susanne Bosold, Marc Fink, Geneviève Hoareau-Lehmann: pics&sculps

 

Anna Schamschula, Fotografien

www.anna-schamschula.de 

 

Karin Schweikhard, Keramik

www.karin-schweikhard.de 

 

Alf Seckel, Gemälde, Installationen, Objekte

 

Michaela Shek, Silberschmuck aus Israel 

www.shulashek.net/necklaces.htm 

 

Elke Strate, Bilder in Acryl und Mixed Media

www.strate-art.de 

 

Gruppe syrischer Künstler

https://kultur-entdecken.jimdo.com

 

Töpferei  Dippemühl, Kleiner Kunsthandwerker-Markt

www.toepferei-dippemuehl.de 

 

Töpferei  Ursula Starke, u.a.  Rakubrand

www.starkekeramik.de 

 

Margarete Trümmer, Gemälde

www.burgwaldgalerie.de 

 

Dieter Wiessner, Holzarbeiten

 

Axel Wilisch, Skulpturen

 

Frank Wolf, Messermacher

www.handmade-knives.de 

 

Gerhard Wolf, Stein und Bronzeskulpturen

www.buntseilalm.de 

 

Eva Naomi Watanabe, Skulpturen

www.evanaomiwatanabe.de 

 

Bettina Wurm, Malerei

www.wurm-kunst.de 

 

Berthold-Josef Zavaczki, Keramikobjekte

www.z-keramik.de 

 

 

und andere

 

 

Die Künstler werden während der zwei Tage überwiegend anwesend sein und auch verkaufen.



NÄHERE INFORMATIONEN ÜBER DIE KÜNSTLER

3Steps, Kai Hkrieger, Uwe H. Krieger und Joachim Pitt

Urban Art und  Street Art

 


3Steps ist das Street-Art-Kollektiv der Zwillinge Kai H. Krieger und Uwe H. Krieger sowie von Joachim Pitt. Das Kollektiv gestaltet farbengewaltige Gemälde in Neo Pop auf Fassaden und Mauern. Sein Portfolio umfasst von großformatiger Mural Art über Street Art, Gemälden auf Holz, handgefertigte Editionen bis hin zu Installationen. Das mehrfach geförderte und prämierte Kollektiv lebt und arbeitet in Gießen (Hessen, Deutschland) und ist als „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“ von der Bundesregierung ausgezeichnet. Bei dem diesjährigen Kunst in Licher Scheunen präsentieren 3Steps Editionen, Serigrafien und ausgewählte Unikate im alten Brauhaus. 

 


 

www.3steps.de
 

Dr. Katja Anton Cronauer, Übersetzer*in von Sachbüchern und Belletristik, Englisch-Deutsch

 

Tagtäglich werden wir in Geschlechterschubladen gesteckt, bei der Anrede, durch Erwartungen an unser Verhalten und Aussehen, bei der behördlichen Einordnung „Mann“ oder „Frau“, beim Hinweis auf die Damen- oder Herrenabteilung etc. Mit unserer Ausstellung stellen wir Geschlechterschubladen spielerisch in Frage. Die präsentierten Tiere passen nicht in vorgesehene Schubladen und wirken dennoch selbstbewusst und zufrieden, mit sich im Reinen so wie sie sind. Wir zeigen Enten, die jeweils Merkmale von Erpeln und Entenweibchen aufweisen sowie Bilder mit je zwei Tieren in einem - wobei jeweils eins einen weiblichen, das andere einen männlichen Artikel hat, z. B. Straußeneidechse, Pelikangiraffe - stehen symbolhaft dafür, dass die Zuweisung männlich oder weiblich nicht für alle passt und dass in vielen Menschen ein bisschen von beidem steckt.

www.transfabel.de

Karin Dickel-Jonasch, Scherenschnitte

Christof Wackernagel, Zeichen-Bilder

 

In seiner Kunst schafft Christof Wackernagel eine zeitgenössische, eigenwillige „Bilderschrift“ und damit auf seine Art ein eigenes, von Sprachen unabhängiges Kommunikationssystem. „Die jeweils auf einem Blatt in geometrisch geordneten Serien gesetzten abstrakten Figuren erinnern an Zeichen, die es zu lesen und zu entschlüsseln gilt und wirken in ihrer Komposition wie chiffrierte Geschichten. Sie dienen als Anregung zum freien Assoziieren des Betrachters, zum Rätseln und Enträtseln“, ist in einer Sammlung von Stimmen zu Christof Wackernagels Bildern zu lesen. „Ohne Phantasie sind die Zeichenbilder nicht zu bewältigen, aber auch nicht ohne die Bereitschaft zu Humor und nicht ohne reflektives Nachdenken. Man kann versuchen, die Zeichenbilder wie ein Rebus, wie ein Bilderrätsel zu lesen, die Marken wie Buchstaben zu einem Wort oder wie Worte zu einem Satz oder wie Sätze zu einem Bild zusammensetzen. Denkbar aber auch, die Zeichen eines Bildes für sich zu nehmen, einigen Bedeutung und anderen einfach nur Schönheit zukommen zu lassen“.

 

http://papercuts-online.com

Jan M. Dondeyne, Gemälde und Skulpturen

 

Dondeynes Bilder sind Geschichten, oft auch Bruchstücke von Geschichten, an denen der Betrachter die Möglichkeit hat selbst aktiv Anteil zu nehmen.

Je nach eigener Vorstellungskraft kann man unterschiedliche Positionen in einer jeweiligen Geschichte einnehmen. Dadurch erschließen sich die Werke aus mehreren Perspektiven, sie wirken dynamisch und lebendig.

 

www.dondeyne.de

Elisabeth Friedrich,  Schmuck aus Südafrika

 

Zur Unterstützung einer Frauengruppe in KwaZulu-Natal/Südafrika wird handgefertigter, hochwertiger, traditioneller Perlenschmuck angeboten. Sowie Unikate aus reflektierendem Glas, das ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt worden ist, die eine Künstlerfamilie in Kapstadt herstellt.

 

www.finejewellery-southafrica.de

Grafik,  Gruppenausstellung mit Jette Függe, Philipp Hennevogl, Linda Schwarz u.a.

Download
Flyer "Grafik 17"
flyer_GRAFIK_17_FERTIG_Web.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.5 MB

Vera Hienz, Holzbildhauerin

 

Die 1963 geborene Holzbildhauerin lernte ihr Handwerk in Garmisch-Partenkirchen. Ihre Skulpturen sind stets aus dem vollen Holz gearbeitet, so dass die Struktur und Färbung des Holzes den Ausdruck der Figuren mitbestimmt. Stelenhafte menschliche Figuren  in verschiedenen Lebenslagen sowie Werke in Holz, die eine Symbiose mit Fundsteinen eingehen, betonen die Verbundenheit der Künstlerin mit Mensch und Natur.                                                       

Einige jüngere Skulpturen sind in traditioneller Weise in Stein gemeißelt, ihre endgültige Form und ihre Aussage gaben die Steine erst während der Bearbeitung frei. Was steckt im Holz oder im Stein schon für ein Wesen drin, wie verändert sich eine erste Idee und Skizze noch während der Arbeit, das sind für die Künstlerin spannende Fragen, mit denen sie ihre Figuren und vielleicht auch später den Betrachter? durchdringen möchte.     

Dem Handwerk verpflichtet, von der Natur fasziniert und mit der Kunst verbunden, arbeitet die Bildhauerin auch in ihrem heutigen Beruf als Lehrerin für Kunst, Holzgestaltung und Mathematik.                           

Geneviève Hoareau-Lehmann

Beate Hodapp

Susanne Jakobs, Grafik und Malerei

 

Susanne Jakobs verarbeitet in ihrer Malerei die Themen Mensch, Natur und Lebensumfeld. Mit dem Garten beschäftigt sie sich beruflich als Landschaftsarchitektin, als Künstlerin betrachtet sie ihn als Metapher des Lebens. Er ist darin Spiegelbild für Wachstum, Fülle, Gedeihen und Vergehen. Farbstarke Erlebnisräume laden die Betrachter zur Erkundung ein. Die Bilder sind offen für eigene Interpretationen. Als Anregungen dienen reale Situationen. Abstrakte Grafiken von gemalten Motiven aus Lich ermöglichen einen distanzierten Blick auf die gewohnte Alltagsästhetik der Stadt.

 

Susanne Jakobs ist seit 2013 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler/innen Frankfurt e.V., seit 2015 unterrichtet sie in ihrem Licher Atelier Malerei und Zeichnung und seit 2016 ist sie Mitglied im Oberhessischen Künstlerbund.

Josef Krahforst

 

Josef Krahforst malt expressive Bilder. Erobert sich die Welt durch seine Malerei. Wichtig ist ihm dabei der Zugang vom Gefühl zur Farbe und umgkehrt. Nicht das Abgebildete ist primär von Bedeutung, es dient eher als Beweggrund, Farbflächen entstehen zu lassen.

Malen ist Körperarbeit. Es bedeutet sich ganz zu spüren. So findet sich für ihn die Verbindung zwischen seinem inneren Zustand und der ihn umgebenden Welt.

Wesentlich in seiner Malerei ist für Josef Krahforst die expressive Wechselwirkung von Gefühl und Farbe. Durch alle Sujets ziehen sich eine tiefe Naturverbundenheit, die Sinnlichkeit der Malerei sowie die Notwendigkeit, Inneres in Farbe bündeln.

Einige Beispiele seiner vielfältigen Themen sind Natur, Sinnliches und Musiker-Portraits. In den Landschaften als Natur-Portraits wird die Kraft der Landschaft wird in Farbe übermittelt, zudem begreift Krahforst die Orte auch immer als historisch gewachsene. Sinnliches findet sich in Akt aber auch Stillleben wieder. In den Musiker-Portraits kommen die Kraft der Musik und die Verbundenheit mit Musikern wie Jerry Garcia oder Neil Young zum Ausdruck.

Vitalis Kubach

 

Statement zur Arbeit: Vitalis Kubach studierte nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin Edelstein- und Schmuckdesign an der Fachhochschule in Idar-Oberstein. Sie arbeitet daher gleichermaßen mit Metall und Stein. Vitalis Kubach versteht ihre Arbeiten nicht als puren Gegenstand, sondern möchte mit den Objekten zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt vermitteln und den Dingen eine Seele geben.

Zu den Steinen von Vitalis Kubach: Vor Millionen Jahren löste sich ein Kieselstein aus seinem Felsmassiv und begab sich auf Wanderschaft. Mit Sicherheit ist er mehrere hundert Kilometer gewandert, ohne Füße, ohne Flossen, ohne Flügel. Das Landschaftsgefälle und Wasser bewegten ihn fort. Andere Steine auf der Wanderschaft haben ihn geformt und geschliffen. Dann sah ihn ein Mensch, hob ihn auf und trägt ihn weiter in die Zukunft. Als Erinnerung an einen besondern Ort oder aufgrund seiner schlichten Schönheit bekommt der Kiesel für viele Menschen eine wichtige Bedeutung. Die Natur hat ihm seine Form gegeben und wir geben ihm einen neuen Platz, um nach einer langen Reise anzukommen.

Ulla Litzinger

 

Die Arbeiten von Ulla Litzinger sind geprägt durch die experimentelle Auseinandersetzung mit dem Kartongussverfahren und durch den spielerischen Umgang mit den Möglichkeiten der Kartonfaltung.

Bestimmend für die dabei entstandenen Gefäße und Objekte sind die differenzierten geometrischen Formen, die teilweise an kristalline Strukturen erinnern.

Durch diese Art der Formgebung wurden Oberflächen geschaffen, die auf dem weißen Porzellan ein interessantes Spiel von Licht und Schatten initiieren.

Die Arbeiten sind größtenteils ungeschliffen und nicht glasiert, dadurch bleiben alle Fakturen des Kartons und der Formgebung sicht- und spürbar.

 

Die Oberflächengestaltung konterkariert somit das konventionelle Erscheinungsbild von Porzellan und verleiht ihm eine neue Wertigkeit.

Dorothea Rosalie Merz 

 

Dorothe Rosalie Merz, in Köln geboren und in Hanau zur Schule gegangen, hat Erziehungswissenschaften an der JLU Gießen studiert und arbeitet als Künstlerin und freiberufliche Taijiquan- und Qigong-Lehrerin im eigenen Studio in Lich.

 

Die Künstlerin über sich: In meiner künstlerischen Arbeit lasse ich mich von der Eigendynamik eines entstehenden Bildes leiten, gestalte intuitiv aus der Unmittelbarkeit des Farberlebens heraus. begleitet von der sinnlichen Freude an der Farbe und dem Farbfluss. Immer wieder neugierig, was sich zeigen will und nach und nach Form annimmt, mal die Form von Pflanzen, mal von Tieren und auch Gegenständlichem. Kreativer Ausdruck gehört schon immer zu meinem Leben, früher u.a. töpfern, Marionettenbau, Tiffanyobjekte, seit 2012 fließt meine Kreativität in die Malerei. Unterstützt durch Seminare mit Amati Holle, Münster, zur Heilkraft der Farben, Beate Hodapp, Ober-Mockstadt, und auch durch die Sommerakademie in Marburg, bilde ich mich vorwiegend autodidaktisch.

Die Laudatorin Moni Bernard, Künstlerin aus Laubach-Freienseen, bei der Ausstellung 2016 im Altenzentrum Wetzlar Pariser Gasse: Sie lud die Anwesenden dazu ein, im Geiste in den Bildern von Rosalie Merz spazieren zu gehen oder auch darin zu verweilen. Sie sprach von der Farbpracht, die einen warm umfängt, von der einladend fröhlichen, farbintensiven Malerei von Rosalie, deren Bilder oft in einem 2- oder 3-Klang gehalten sind, in dem sich die Farben harmonisch verbinden. Kennzeichnend für Rosalies Bilder seien abstrakte Farbräume, in denen sich Figuren einfinden, sich klar zeigen oder auch nur erahnen lassen, sich bewegen oder ruhen, mal traumgleich, doch immer in einem energetischen Fluss.

Die Künstlerin und Qigong-Lehrerin Ulla Bremer präsentiert bei Ihrer Kollegin im Qigongstudio Lich ihre neuesten Kreationen von Keramik-Schalen für Buddha-Bowls.

Ein gesunder Trend aus den USA - eine Schale voller gesunder Leckereien im Mittelpunkt. Buddha-Bowls lassen sich flexibel an den individuellen Lebensstil anpassen und sehen mit ihren kunstvoll arrangierten Komponenten einfach toll aus.

www.rosalies-farbwelten.de

Barbara Müller

Frau Nancy

Hella Nohl

 

Die Gießener Künstlerin Hella Nohl, die sich in ihrer Arbeit malerisch und graphisch mit dem Thema Wein  befaßt und die den Rotwein als Malfarbe entdeckt hat, wird in der Stadtbibliothek in Lich vom 06.September 2017 an unter dem Titel SCHREIB-SPIELE  ihre Rebschrift-Bilder zeigen. 

Diese kalligraphischen Tuschezeichnungen haben sich im Laufe der Zeit von den ursprünglich formgebenden Impulsen der Weinstockvorbilder weitgehend gelöst und zu unterschiedlichen freien Schreibformen entwickelt. 

Auf Papier und Leinwand und manchmal auch auf einem Rotweinhintergrund entstehen diese ganz eigenen Schriftbilder. Es gibt kein Alphabet, keine wiederkehrenden erkennbaren Buchstaben, das Geschriebene ist somit auch nicht entzifferbar. Es ist lediglich „Schriftsimulation“, ein automatisches Schreiben, das geprägt ist durch Bildträger und Schreibwerkzeug, durch die jeweilige Stimmung der Künstlerin, aber auch durch die Musik, die sie während des Arbeitens hört.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 6.September um 19 Uhr mit einer Vernissage in der Stadtbibliothek Lich eröffnet.

Die einführenden Worte spricht Dr. Marcus Kiefer von der Universität Marburg.

Ausstellungsende ist am 31.Oktober 2017

Öffnungszeiten der Bibliothek: Dienstag bis Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr

Samstag 11:00 bis 13:00 Uhr und Sonntag 14:00 bis 16:00 Uhr

P. Ogonjok, poetisch-philosophische Performance 

Nadja Recknagel 

Statement „Searching for Lightness“

 

Die Suche nach Leichtigkeit ist ein zentrales Thema meiner Arbeit. Entgegengesetzte Pole und Dualität interessieren mich. Die Natur und das Leben in seiner Gegensätzlichkeit sind Ausgangspunkt für meine künstlerische Arbeit. Gegensätze erscheinen als Grundelemente des Seins. Männlich – weiblich, innen- außen, denken – fühlen, gut – böse, leicht - schwer; die Welt ist voller Dualismen. 

 

”Ist aber das Schwere wirklich schrecklich und das Leichte herrlich?

…Was also soll man wählen? Das Schwere oder das Leichte?

Aus: Milan Kundera: “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins”

                                                                                                      

Glas ist für mich das ideale Medium. Die dem Glas innewohnende Ambivalenz übt einen besonderen Reiz auf mich aus. Aus dem harten Material bilde ich weiche, organische, fließende Formen. So sind Zerbrechlichkeit und Festigkeit, Fließen und Erstarren, Leichtigkeit und Kraft darin vereint.

Silvia Roedler

 

Jedes Stück Holz hat sein eigenes Geheimnis und innewohnendes Bild, was es zu befreien gilt. Mit der Kettensäge erweckt es Silvia Roedler aus den Stämmen von Birken- und Birnenholz, aber auch aus Jahrhunderte alten Eichenbalken. Diese geben, formal durch ihre Funktionalität bedingt, strengere Formen preis,  als ein Stück Baumstamm. Teilweise wachsen die Figuren aus dem Holz heraus, oder sind in neuer Selbstständigkeit völlig durchgearbeitet. Thema ist immer der Mensch in seiner Geistigkeit, im Dialog mit sich selbst- offen, verletzlich, bereit...

Damit werden Gefühlszustände erfassbar, anfassbar und fühlbar...

Gottfried Römer, Painto – Impressionistische Fotografie

 

Gottfried Römers Bilder wirken auf den ersten Blick durch ihren ausgeprägten malerischen Charakter nicht als Fotografien im üblichen Sinn.

Sie schaffen Synthesen aus Malerei und Fotografie: Der dafür entwickelte Begriff Painto steht für die beiden unterschiedlichen Stilrichtungen Painting und Photo, die in seinen Bildern zu einer neu erlebten Einheit verschmelzen. Es handelt sich im Sinn des Wortes um Foto-Grafie, also um Licht-Malerei mit impressionistischer Charakteristik durch experimentelle Techniken der Bewegung beim Auslösen.

In der Licher Eisdiele werden Painto – Miniaturen ausgestellt.

www.painto.de

Anna Schamschula, Fotografien

 

Anna Schamschula befasst sich in ihren Fotografien mit der Welt der Dinge. Das Dokumentieren dieser Welt ist jedoch nicht ihr Thema. Durch gestalterische Mittel, löst sie sich vielmehr vom reinen Abbild des Gegenstands. Indem sie über den reinen Informationsgehalt hinausgeht, verwandelt Anna Schamschula das Medium Fotografie in eine frei künstlerische Sprache. Linienführung, Form- und Farbgehalte sind die wesentlichen Inhalte ihrer Arbeiten. Ihre Fotografien sind grafische, bisweilen auch malerische Kompositionen von großer Ästhetik.      Ulrike Mangel

 

www.anna-schamschula.de

Karin Schweikhard

 

Karin Schweikhard, die Keramikerin aus Homberg/Ohm-Maulbach und langjähriges Mitglied des Oberhessischen Künstlerbundes, stellt Gefäße und Objekte her, für die die traditionellen Begriffe „Vase“, „Schale“ oder „Teller“ kaum noch zutreffen und die durch ihre reiche, kultivierte Oberflächengestaltung bestechen. Souverän wird das Repertoire des Plastikers, Formgebung und Relief, um malerische Mittel wie Linie und Farbn erweitert. So entstehen keramische Bilder, die bei aller Disziplin der Form, Leichtigkeit, Fantasie und Schönheit offenbaren.    

Gerd Römer, Maler u. Architekt, Gießen     

Alf Seckel, Maler und Zeichner

 

Zu meiner Malerei: Bei der realistischen Darstellung sehe ich den Gegenstand nicht nur in seinem nützlichen Zweck und seiner Selbstverständlichkeit, sondern in seiner Eigenheit und scheinbaren Zufälligkeit. Alles Geschehene gibt Auskunft der Existenz, die sich atmosphärisch und sinnlich mit den Gedanken erfassen und verstehen lässt.  Diese Ahnung möchte ich mit realistischen wie auch mit abstrakten Möglichkeiten schaffen. Die Malerei und das Verarbeiten von verschiedenen Materialien gibt mir die Möglichkeit, alles Gedachte und Erträumte wiederzugeben für die Zeit festzuhalten und somit zur Diskussion zu stellen. Ein großer Reiz liegt für mich in der optischen Wahrnehmung mit ihrem Verhältnis zur Zeit. Weiterhin in der Erkundung der künstlichen sowie natürlichen Erscheinungsformen in der Wirkung auf Handlung und Bewusstsein. Mein künstlerisches Anliegen ist es, dem Betrachter auf zweidimensionaler  Fläche und räumlicher Ebene einen optischen Anreiz anzubieten, sich mit dem Ausdruck und Inhalt meiner Bilder zu befassen und hierbei Anregungen zur Auseinandersetzung zu geben.

Angelika Stöckigt

Axel Willisch

 

Vita

 

1956                 geboren in Frankfurt/Main

1975                 Abitur

1976 - 1978      Studium Grafik-Design an der FH Mainz

1978 - 1983      Studium Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der  Johannes

                         Gutenberg Universität Mainz

1982                 Preisträger des Gutenbergstipendiums Universität Mainz

Seit 1990          Kunstpädagoge am Institut Lucius Echzell

2006 - 2016      1. Vorsitzender und künstlerischer Leiter von KUNST:PROJEKT   

                          Nidda Bad Salzhausen und dem dortigen Skulpturenpark

Seit 2014          ART INSIDE PROJECT mit regelmäßigen Ausstellungsprojekten 

                         gemeinsam mit Stephan Guber in Bad Salzhausen

2014 und 2017 Ausstellungen im Kunst und Kulturforum Laubach

Kunstverein Friedberg: Installation "Schattenpfade"

 

Der Kunstverein Friedberg ist der Einladung der Festivalleitung von ‚Kunst in Licher Scheunen‘ gefolgt und bespielt bei der 5. Auflage des etablierten Licher Kunstfestivals eine Location in der Licher Bahnhofstraße 10.

Protagonisten der begehbaren Installation mit dem Titel ‚Schattenpfade‘ sind die Düsseldorfer Künstlerin Verena Freyschmidt und der Klangkünstler Lasse-Marc Riek. Für die technische Unterstützung und das richtige Licht sorgt der Friedberger Musiker, Ton- und Lichttechniker Horst Weber.

Wer die Stufen zum völlig abgedunkelten Dachboden hinaufgeht und die Installation ‚Schattenpfade‘ betritt, der taucht ein in ein dunkles Meer aus Klang und diffusem Licht, in dessen Zentrum sich ein 3 auf 3 Meter großer Scherenschnitt von Verena Freyschmidt befindet. Licht und Klang bewegen sich durch die Arbeit, die in ihren Strukturen und elementaren Formen auf Hell-Dunkel-Kontraste reduziert ist, hindurch. Klang, Licht und Schatten dominieren im Raum und die Arbeit wirkt wie ein Tor zu einer verzauberten Welt, wobei es dem Betrachter überlassen ist, ob er diesseits oder jenseits des Tores steht.

Umspielt werden die Besucher durch die Klangkulisse von Lasse-Mark Riek, eine mehrkanalige Komposition aus natürlichen Umweltlauten, artifiziellen und choralen Stimmen, mit welcher er Bezug nimmt auf die Arbeit von Verena Freyschmidt und Horst Weber. Für seine Komposition hat Riek die Idee eines ‚Klangwaldes’ verfolgt. Dafür zeichnete er die Klangwelt der Natur zu unterschiedlichen Zeiten, aus unterschiedlichen Perspektiven akustisch auf und begab sich so auf die Suche nach der Schönheit der Natur.

 

Über die Künstler:

Für Verena Freyschmidt (1975) spielen die Themen Natur und organische Form in ihrer künstlerischen Arbeit eine wichtige Rolle. Ihre Arbeit bewegt sich im Bereich der Zeichnung, Malerei und Wandinstallation. Ihre Materialien sind vorwiegend das Papier, der Stift und die Schere. Sie entnimmt Linien, Strukturen und Formationen aus Gesehenem und Erinnertem und setzt sie in neue Zusammenhänge. Es entstehen großformatige Papierschnitte, die gleichermaßen freie künstlerische Schöpfungen wie Anmutungen der Natur sind. Dabei geht es ihr um die Beschaffenheit der Dinge, ihre Struktur und elementare Form.

Lasse-Marc Riek (1975) arbeitet als freischaffender Klangkünstler mit den Geräuschen unserer Umwelt. Im Vordergrund seiner künstlerischen Praxis steht die unbearbeitete Klangaufnahme einer bestimmten Situation. Riek bedient sich technischen Equipment wie Ultraschallsensoren und Unterwassermikrophone, das es ihm ermöglicht, bisher Ungehörtes hörbar zu machen und somit die Umwelt von einer unbekannten Seite näher kennenzulernen. Sein Werk kann mit den Begriffen Field Recording, Bioakustik und Soundscapes beschrieben werden.

Horst Weber (1958) ist freiberuflich tätig als Audio-Engineer und künstlerisch-technischer Mitarbeiter im Bereich Musik (Live, Studio, Theater). Als Musiker ist er seit vielen Jahren als Gitarrist, Sänger und Komponist im Bereich Jazz, Blues- und Popmusik verortet.  Zu seinen veröffentlichten Werken im Audio-Bereich zählen u.a. 1989 „State of Time", 1991 „Juke Quasimodo-Berlin-Live", 1992 „Juke Europe" Live, 1993 „Blue Waves", 1994 „Beat Waves", 1996 „Blue Waves Live", 2000-2004 „Die Geisberger" Live in Tokyo-Japan, 2006 „Sek Loso" Live FFM, 2009 „Sek Loso" Live Bangkok, 2014 „Aed Carabao" Live in Bangkok. Video-produktion: 2007 "Cryin´" im Capitol Offenbach in Zusammenarbeit mit der THM- Technische Hochschule MIttelhessen.

Verena Freyschmidt

Lasse-Mark Riek

Horst Weber


Download
Flyer "Kunst in Licher Scheunen 2017"
Flyer Kunst in Scheunen 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB
Download
Plakat "Kunst in Licher Scheunen 2017"
Plakat 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 194.4 KB