Zum Inhalt springen

Die Lange Tafel verzaubert Lich

Ein Nachmittag voller Gemeinschaft, Musik und geteiltem Glück

Lich. Zum dritten Mal lud Lich erleben Kunst und Kultur e.V. am Samstag zur „Langen Tafel“ auf den Kirchplatz in Lich – und wieder einmal verwandelte sich der Platz in ein festlich gedecktes Esszimmer unter freiem Himmel.

Bänke und Tische, geschmückt mit weißen Tischdecken und Blumen, bildeten den Rahmen. Bürgermeister Dr. Julien Neubert begrüßte die Gäste herzlich, und die Licher Stadtpoetin Anne-Katrin Lerch verlieh dem Tag mit ihren Gedichten eine poetische Note.

Die Besucherinnen und Besucher brachten ihre Picknickkörbe mit, legten Speisen und Getränke auf die Tische und teilten sie großzügig miteinander. So entstand ein buntes, lebendiges Miteinander, das spürbar machte: Teilen bedeutet in Lich Gewinn – an Begegnung, an Freude, an Gemeinschaft.

Musikalisch wurde der Nachmittag von Anita Vidovic und Frank Mignon begleitet, die mit ihrer Musik genau den Ton trafen, der zu dieser besonderen Veranstaltung passt: leicht, herzlich, voller Wärme. Die beiden Künstler verzichteten sogar auf ihre Gage und spendeten diese zugunsten der Tafel Hungen/Lich – ein Zeichen gelebter Solidarität. Auch die Besucherinnen und Besucher trugen mit ihren Spenden in vorbereiteten Boxen großzügig bei.

Barbara Alt, Vertreterin der Tafel, sprach bewegende Worte des Dankes und gewährte Einblicke in die wichtige Arbeit der Organisation.

Zwischen Musik und Gesprächen, zwischen gemeinsamem Essen und überraschenden Begegnungen entstand ein Zauber, der viele ergriff: Passanten, die zufällig vorbeikamen, wurden eingeladen, sich dazuzusetzen – mit Teller, Besteck und einem freundlichen Lächeln. Niemand blieb außen vor.

Die „Lange Tafel“ in der Kunst- und Kulturstadt Lich ist mehr als eine Veranstaltung. Sie ist ein Symbol für Miteinander, Offenheit und die Kraft, die entsteht, wenn Menschen ihre Zeit, ihre Geschichten und ihr Essen teilen.